HILFE! Wie Verhalte ich mich im Falle einer Vergiftung

24. Oktober 2018

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In der letzten Zeit lese ich in diversen Muttigruppen immer wieder, das Kinder diverse Sachen verschlucken. Das letzte was mir dazu im Gedächtnis geblieben ist, ist dass ein Kind Spülmittel getrunken hat. Die Mama dazu hat ganz aufgelöst in der Gruppe den Vorfall geschildert und nach Rat gefragt, was sie denn jetzt machen solle.

Nicht erbrechen….

Einige gute Tipps waren dabei, allerdings habe ich immer wieder gelesen, dass einige Mütter geraten haben, das Kind erbrechen zu lassen. Dieser Tipp kann fatale Folgen haben. In so einem Falle, sollte man den Kids einen Entschäumer geben. Zum Beispiel Saab Simplex. Wenn ich nicht mal einen Bericht darüber gelesen hätte, dann hätte ich es auch nicht gewusst.

Eine App die Leben retten kann

Durch einen Zufall bin ich auf die App des Bundesinstituts für Risikobewertung gestoßen. Die App hat eine Datenbank in der sämtliche Produkte aufgelistet sind, die eine Vergiftung mit sich ziehen können. Die Datenbank ist auch in 4 verschiedene Rubriken unterteilt. Es gibt Medikamente, Pflanzen & Pilze, Haushalt und A-Z Vergiftung.

Die App ist sehr übersichtlich gestaltet. Zu jeden Produkt steht eine genaue Beschreibung, wie man sich im Ernstfall verhalten soll.  Die App beschreibt sogar das Vergiftungsbild, d.h. welche Begleiterscheinungen und Symptome die Vergiftung mit sich zieht.

Was ist eine Vergiftung?

eine Vergiftung (wisssenschaftlich: Intoxikation) ist eine gesundheitliche Einwirkung von chemischen, tierischen, pflanzlichen, bakteriellen oder sonstigen Stoffen auf dem Körper. Die Aufnahme kann über den Verdauuungskanal, die Atmungsorgane, die unverletzte Haut, durch Wunden oder durch Injektionen erfolgen. Der Schweregrad der Gesundheitsschädigung wird von der aufgenommenen  Menge (Dosis) bestimmt, die Art der Schädigung von der Besonderheit der Stoffwirkungen.

Quelle: App vom Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR)

Die Checkliste

Neben der Datenbank gibt es noch weitere sehr nützliche Tipps, zum einen eine Checkliste. Bei der Checkliste wird genau beschrieben, welche erste Maßnahmen man unternehmen sollte. Auch hier gilt immer “Ruhe bewahren!” Denn in Panik neigen wir dazu, übereilte Entscheidungen zu treffen. Die Checkliste eignet sich ganz gut, um sich im Vorfeld schon mal zu informieren. Denn wenn die ersten Schritte bereits eingespeichert sind, dann bleibt man auch in einer Notfallsituation etwas ruhiger.

Erste Hilfe

In der ersten Hilfe Rubrik, sind neben vieler guter Tipps noch eine sehr wichtige Liste. In der Liste wird aufgeführt, was alles in die Hausapotheke, im falle eines Vergiftungsnotfalls gehört:

  • Entblähungstropfen mit Wirkstoff Dimeticon oder Simeticon
  • medizinische Kohle in Pulverform mindestens 5 g pro Kind
  • Schmerzmittel in Saft- oder Zäpfchenform
  • Gel zur Therapie von Insektenstichen (Antihistaminikum)
  • Mittel zur Wunddesinfektion
  • Pflaster/steriles Verbandsmaterial

Der Giftnotruf

Im Falle eines Falles, hat man nicht immer gleich alle Nummern parat. Die App hat alle Regionalen Giftnotrufnummern in Ihrer Datenbank. Richtig gut fand ich, dass es hier auch einen Button mit einer Ortung gibt. Bei der Ortung wird festgestellt, welche Giftnotruf zentrale, in der jeweiligen Region zuständig ist. Was muss die Zentrale alles wissen?

  • Wem ist es passiert?
  • Wie alt und wie schwer ist die Person?
  • was wurde eingenommen?
  • Wann ist es passiert?
  • Wieviel wurde eingenommen?
  • Wie wurde es eingenommen?
  • Wie geht es der Person?
  • Was wurde bereits unternommen?
  • Wo ist es passiert?
  • Wer ruft an?

Wo gibt es diese App?

Die App gibt es kostenlos für Apple und auch für Android.

Fazit:

Ich kann diese App Euch nur ans Herz legen. Selbst wenn man im Notfall, nicht direkt daran Denkt, dort hineinzulesen, lohnt es sich aber dennoch diese App zu haben. Denn selbst wenn man sich nebenbei oder immer mal wieder in die App rein liest, bleibt einiges hängen. Ich finde es beruhigend, ein solches Nachschlagewerk immer parat zu haben.

1 Kommentar

  1. Sabrina

    Guten Morgen,
    ich bin grad über deinen Beitrag gestolpert 😊
    Bisher brauchten wir es noch nicht, aber passieren kann immer mal was, auch wenn es vieleicht nicht das eigene Kind ist. Klingt echt gut mit der App, vor allem der Giftnotruf gefällt mir gut.
    Ich werde sie mir mal genauer anschauen. Vielen Dank für den Beitrag.

    Liebe grüße und hab einen schönen Tag 🙂

    Antworten

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Ich Mamschen

Mein Name ist Denise Drews, ich bin Jahrgang 1987 und komme aus Hainburg. Ich bin seit August 2008 verheiratet und eine leidenschaftliche Mama seit Februar 2012. Der Name für den Blog „Mamschen“ ist von meiner fünfjährigen Tochter entstanden. Ich werde von ihr immer liebevoll Mamschen genannt.