Unser Erkältungskampfplan

25. September 2018

Unsere “kleine” Leidensgeschichte

[Der Artikel ist mit einer Zusammenarbeit der Shop Apotheke entstanden ]

Im Kindergarten haben wir sehr oft gefehlt, da Leni sehr oft krank war. Wir hatten innerhalb der ersten 3 Jahre in der Kita 11 mal Scharlach gehabt, zu den Scharlachattacken kamen noch geplatzte Trommelfelle und die üblichen Erkältungen. Innerhalb der 5 Kita Jahre haben wir sehr viel mitgemacht. Wir haben sehr viel ausprobiert, damit ihr Immunsystem gestärkt wird. Mit 2 1/2 waren bei Leni die Mandeln so groß, dass sie sich berührt haben, da war es an der Zeit, dass wir definitiv handeln musste. Mit jedem Infekt sind diese angeschwollen, aber nie wieder abgeschwollen. Wir haben uns dazu entschieden, die Mandeln halbieren zu lassen und Leni ein Paukenröhrchen setzten zu lassen. Das war auch eine sehr gute Entscheidung.

Die stille Lungenentzündung

Das war sehr schlimm, 2 Wochen nach der OP hatte Leni auf einmal 40 bzw 41 Grad Fieber und das von heut auf morgen. Ohne jegliche Symptome. Nachdem wir nach 2 Tagen das Fieber nicht herunterbekommen haben, sind wir ins Krankenhaus gefahren, selbst dort haben sie das Fieber nicht in den Griff bekommen. Am 3. Tag haben Sie ein Röntgenbild gemacht und da kam raus, sie hatte eine Stille Lungenentzündung. Ohne Husten, ohne Schnupfen, nix “nur” Fieber. Nachdem sie dann Antibiotika bekommen hat, ging es mega schnell bergauf.

Unsere Versuche, dass Immunsystem zu stärken

Danach war mir klar, wir müssen irgendwas tun, damit Ihr Immunsystem gestärkt wird. Diese Aufgabe war aber auch nicht einfach. Unsere damalige Kinderärztin hatte uns Imupret Tropfen empfohlen. Diese haben auch ganz gut geholfen, aber da das Präparat Alkohol enthält, will man dieses ja nicht so oft bzw. so lange geben. Ich muss sagen, dass es uns sehr gut geholfen hat. Natürlich haben wir auch einige Globulis ausprobiert, aber auch hier gehen die Gemüter auseinander.

Irgendwann bekam ich einen Tipp, den ich anfangs als Irrsinn abgetan habe,

Macht doch mal eine Nasendusche

Hmmmm ok….. dachte ich mir. Ich habe diesen Gedanken erstmal beiseite geschoben. Nachdem Leni aber immer und immer wieder krank geworden ist, habe ich mich mal darüber Informiert. Ich bin dann auf die Nasanita von Emser gestoßen, das ist direkt eine Nasendusche für Kinder. Es gibt auch andere Nasendusche-Hersteller, die auf der Seite der Shop Apotheke vollständig aufgelistet sind. Aber für diese gibt es ein Anwendungsvideo und Leni möchte dann immer genau das haben, was sie gerade gesehen hat. Ich habe Leni das Video gezeigt und sie gefragt, ob wir das mal ausprobieren möchten. Bei sowas ist sie ja echt experimentierfreudig und macht alles mit. Es gibt aber auch viele Situationen, in denen sie es überhaupt nicht will, aber das ist ein anderes Thema.

Wir probieren die Nasendusche mal aus.

Leni wollte sie ausprobieren: also hab ich diese gekauft. Es ist wirklich kein Hexenwerk. Der Behälter wird bis zur Markierung mit Wasser gefüllt. Nachdem das Wasser in der Nasendusche ist, kommt noch das Nasenspülsalz hinein. Die Handhabung ist  recht einfach, nachdem man es befüllt hat, wird es an ein Nasenloch heran gehalten und es läuft dann auf der anderen Seite wieder heraus. Wichtig ist aber, das der Mund aufbleibt. Leni findet es ganz gut und wir haben mit der Zeit gemerkt, das hilft. Bei dem ersten Anzeichen von Schnupfen packen wir diese aus. Falls dann doch die Nase mal zu sehr verstopft ist, inhalieren wir.
(Über unser tolles Inhaliergerät habe ich ja bereits vor geraumer Zeit mal geschrieben)

Wenn wir die Nasendusche und auch das Inhalieren hinter uns haben, gebe ich Leni noch Algovir.  Das Algovir benutzen wir immer nach der Nasendusche, denn es soll die Abwehr unterstützend wirken.

Wir nutzen diesen Erkältungskampfplan schon seit einem Jahr und wir fahren sehr gut damit. Bis jetzt war Leni nicht mehr ernsthaft krank. Ein kleiner Schnupfen  und ein bisschen Husten, aber dank des Fahrplans, haben wir immer nur wenige Tage mit dem Ganzen herumgemacht.

Habt Ihr auch einen Plan, um den Erkältungen den Kampf anzusagen?? Wenn ja, schreibt Ihn mir, ich bin total neugierig.

6 Kommentare

  1. Nadja

    An eine Nasendusche habe ich mich noch nie herangetraut. Weder bei mir noch bei meinen Jungs. Vielleicht sollten wir es aber mal wagen. Ich habe schon öfter gehört, dass das super hilft.

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  2. Gabriela

    Klingt nach einem guten Tipp. Ein jähr ohne Erkältung? Klingt echt stark. Das schaffe ich hier leider nicht. Du kennst es ja, die bösen Kitaviren 😉

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  3. Eliane

    Nasendusche haben wir auch noch nie ausprobiert. Das mache ich mal, wenn die nächste Erkältungswelle sich ankündigt! Lieben Dank für deine Tipps!

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  4. sina martin

    der kleine kommt im dezember in den waldkindergartren, ich will gar nicht wissen was dann hier wieder mit erkältungen los ist

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  5. Julia

    Mit einer Nasendusche die Nase duschen kann ich nicht😬 dann brauch ich Frieda erst recht damit nicht kommen, aber wir sind auch selten krank. Bei kleinen Anzeichen nehmen wir das ein oder andere aus der „bahnhofsapotheke“, den Tymian-Myrrte-Balsam kennt ja auch jede Mama ❤️

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  6. Miriam

    In Frankreich spült man sie Nase schon von Geburt an mit Meerwasserpipetten und ich schwöre bis heute darauf! Dazu im Winter noch gute Darmbakterien einnehmen und hoffentlich gesund bleiben 🙂

    LG Miriam

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Ich Mamschen

Mein Name ist Denise Drews, ich bin Jahrgang 1987 und komme aus Hainburg. Ich bin seit August 2008 verheiratet und eine leidenschaftliche Mama seit Februar 2012. Der Name für den Blog „Mamschen“ ist von meiner fünfjährigen Tochter entstanden. Ich werde von ihr immer liebevoll Mamschen genannt.