Spielerisch Inhalieren im Baby Beach in Hanau

12. April 2018

Ich gehe mit Leni sehr gerne in Salzgrotten, da diese einfach toll für die Atemwege und das Immunsystem sind. In den meisten Salzgrotten, gibt es zwar spezielle Kindersitzungen, aber leider sind diese zu Zeiten, in denen wir einfach nicht können. Als ich dann erfahren habe, dass in Hanau ein Salzspielzimmer eröffnet, musste ich das natürlich gleich ausprobieren. Leni und ich waren hier und  Leni hat den Baby Beach erkundet und ich habe mich sehr nett mit der Mitarbeiterin, Frau Bender unterhalten.

Was ist der Baby Beach?

Der Baby Beach ist eine Salzgrotte, speziell für Kinder. In den meisten Grotten muss man ruhig sein und man darf nur liegen. Das Baby Beach ist das genaue Gegenteil, hier darf sehr wohl gespielt werden. Das Salzspielzimmer ist sehr schön gestaltet, mit teils hochwertigen Spielgeräten. Die Kids können hier wippen, Rutschen oder einfach im Salz buddeln. Das Salz ist sehr fein und es fühlt sich fast an wie richtiger Sand. Für die Eltern gibt es im Innenraum Sitzmöglichkeiten. Für Kinder, denen es nicht so gut geht, bietet der Baby Beach auch ein Regal mit Büchern zum Vorlesen. Hier wird das Inhalieren auf jeden Fall nicht langweilig. Im Baby Beach inhalieren die Kids auf spielerische Art und Weise.

In der Regel ist es für die Kinder zu Hause ja meist unangenehm, das Gerät zu Hause ist meist laut und man muss 10 – 15 min Stillsitzen und Inhalieren. Die meisten Kids finden das sehr blöd, da kommt so eine Einrichtung gerade recht.

Wofür ist er gut?

Das Inhalieren im Babybeach wirkt sich positiv bei Bronchitis, Husten, Erkältungen, Asthma, Allergien, Hals-Nasen und Ohrenentzündungen aus. (Quelle: BabyBeach) Ich habe an dem Nachmittag ein kleines Mädchen dort gesehen, dass eine komplett verstopfte Nase hatte. Nach ca. 30 min ist die Nase wunderbar gelaufen und sie konnte wieder einigermaßen frei durchatmen.

Was muss ich bei meinen Besuch beachten?

Eigentlich nicht viel, die Grotte hat Dienstags bis Sonntag geöffnet. (Öffnungszeiten stehen unten). Hier ist keine telefonische Voranmeldung erforderlich, es kann aber durchaus vorkommen, das eine kleine Wartezeit möglich ist. Das ist in der Regel aber nicht schlimm, da man eh erst ankommt, Schuhe auszieht usw. Wenn die Wartezeit dann doch ein Tick länger ist, gibt es leckeren Tee und antibakterielles Solewasser. Für die sehr stark Hustenden Kleinen gibt es auch einen selbst hergestellten Zwiebelsaft, dieser wirkt schleimlösend. Das Rezept für den Zwiebelsaft wird auf Nachfrage sogar herausgegeben. Ganz wichtig ist hier, dass weiße oder helle Socken getragen werden müssen, da das Salz die Farbe von den dunklen Socken annimmt.

Es gibt für den Baby Beach auch keine Altersbeschränkung. Hier könnt Ihr bereits mit einem Säugling hin und auch mit älteren Kindern. Kinder unter 3 Jahren haben freien Eintritt. Als wir vor Ort waren, war eine Mama mit einem erst wenigen Wochen alten Säugling im Salzspielzimmer. Bei dem ersten Besuch sollte man allerdings genau auf das Baby schauen, wie es sich verhält. Diesen Tipp hat sie von Frau Bender bekommen.

Mein Fazit:

Mein erster Eindruck ist sehr positiv. Die Räumlichkeiten befinden sich in einem Hinterhof auf der Nürnbergerstraße. Wir haben recht nah im Nürnberger Parkhaus geparkt. Es gibt hier ein kleines “Cafe” mit einer Spielecke. Hier gibt es kostenloses Wasser, Tee und auch Salzgebäck. Für die Kids, die einen Hustensaft trinken, gibt es einen tollen Stempel. Direkt neben dem Eingangsbereich gibt es eine Garderobe, hier ist ausreichend Platz für Kinderwägen. Es gibt in der Garderobe auch einen Wickeltisch und direkt dahinter befinden sich die Toiletten. Falls wieder Erwarten doch mal eine kleine Wartezeit möglich ist, können die Kids hier in der Spielecke spielen und die Mamas können mit einer Tasse Tee etwas entspannen oder auch in den kleinen Salzshop, sich das Salz mit nach Hause holen.

Im Salzspielzimmer findet jeder etwas zum Spielen, es gibt hier viel Sandspielzeug, Kinderküchen, Spielhäuser, etwas zum Durchkrabbeln, Rutschen und Wippen. Es wird hier definitiv nicht langweilig. Wie auf meinen Bildern zu sehen, ist es etwas nebelig in dem Raum, das liegt allerdings an dem Solenebel. (Die Bilder seht Ihr unten in der Galerie). Es sieht alles sehr gepflegt und sauber aus. Eine Sitzung dauert 45 min, hierbei sollte man selbst auf die Zeit achten.

Es ist sogar möglich, seinen Kindergeburtstag hier zu feiern. Hier werden auch verschiedene Mottopartys angeboten. Der Kindergeburtstag ist dann ab 17 Uhr und ab 18 Uhr hätte man die Räumlichkeiten für sich. Für genaue Informationen stehen Euch die Mitarbeiter vor Ort gerne zu Verfügung. Es ist definitiv mal was anderes.

Für Kindergärten ist der  BabyBeach Donnerstag von 10-12 Uhr geöffnet. Hier werden dann auch Gruppenpreise angeboten. Die Gruppe sollte allerdings aus mindestens 8 Kindern bestehen. Hier sollte man allerdings einen Termin vorher vereinbaren. Ein Erwachsener kostet 10€ und pro Kind werden 2,50€ berechnet.

Öffnungzeiten:

Montags – geschlossen
DI, MI, FR, SA, SO 10-18 Uhr
Donnerstag 12-18 Uhr

Kontakt/Adresse

BabyBeach                        Tel.: 06181/9527203
Nürnbergerstr. 24               info@salzheilgrotte.de
63456 Hanau                     www.babybeach.de

 

Ich kann diese Location definitiv empfehlen.

Die Kinder und auch die Mamas inhalieren hier, ohne dabei still sitzen zu müssen.

Einfach klasse.

11 Kommentare

  1. Nadja

    Ich finde das Angebot auch klasse. Viele Kleinkinder sind schwer zum Inhallieren zu bekommen.

    Antworten
  2. Bea

    Wegen meiner unzähligen Allergien geht es mir ja von März bis Oktober einfach nur mies… ich gehe oft in eine Salzgrotte, die wir im Nachbarort haben, damit ich wenigstens eine Stunde mal durchatmen kann. Meine Kinder waren noch nicht dort, wenn sie kleiner wären, dann wäre ja sowas wie in Hanau total toll! Schön, dass es das gibt.

    Liebe Grüße, Bea.

    Antworten
  3. Henrik

    Verrückt, was es mittlerweile so alles gibt. Ich musste früher wegen meinem Asthma auch inhalieren und hatte dafür noch so ein dickes grünes Gerät für. Naja ich lebe immer noch 😀

    Besten Gruß
    Henrik von Fernweh-Koch

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  4. Claudia

    Das ist ja mal cool! Super Sache für Kids und Mamas. Mein Sohn musste früher auch viel inhalieren und es war ein ständiger Kampf. Eine Salzgrotte mit Baby Beach hätte ich zu schätzen gewusst.
    Liebe Grüße Claudia

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  5. Irina Eirich

    Danke Denise,

    eine super Artikel über Babybeach,alles sehr ausführlich und nett geschrieben. Du hast echt ein Schriftsteller Talent.
    Weiter so,freue mich sehr noch mehr von dir zu hören.

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  6. Julia

    Ich glaube, dass ist mal eine super Alternative zu den typischen Inhalatoren die wir so kennen. Welches Kind will schon ruhig sitzen bleiben? Ich finde das eine wirklich super Möglichkeit.

    Alles Liebe,
    Julia
    https://www.missfinnland.at

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  7. L❤ebe was ist

    das ist ja mal cool! vom Inhalieren im Kindesalter kann ich als frühere, chronische Asthmatikerin ein Lied singen – ich habe es wirklich gehasst!
    aber so hätte das sicher viel mehr Spaß gemacht 🙂

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

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  8. Sirit

    Hallo meine Liebe! Super Idee! Wir hatten das Thema inhalieren früher auch als mein Sohn klein war. Inhalieren ist ne sehr gute Sache! Klasse, dass du diese Tipps weiter gibst an Andere! LG! Sirit von Textwelle

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  9. Tanja L.

    Gut zu wissen, dass es so etwas gibt, auch wenn ich ja selber (noch) keine Kinder habe.

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  10. Ina

    Was es nicht alles gibt! meine 4 kids brauchten noch nie inhalieren, deshalb wüsste ich jetzt gar nicht ob ich das nutzen würde, hätte nur meine Bedenken, wenn ich da mit erkältetem Kind hingehe, wo so viele andere kranke Kinder sind, ob man sich da dann nicht noch andere Bazillen mit nach Hause nimmt.

    Lg aus Norwegen
    Ina

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    • denise

      Das hatte ich auch gedacht, Frau Bender von Baby Beach meinte, das die Luft dadrin Antibakteriell wäre, durch den hohen Salzgehalt

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Ich Mamschen

Mein Name ist Denise Drews, ich bin Jahrgang 1987 und komme aus Hainburg. Ich bin seit August 2008 verheiratet und eine leidenschaftliche Mama seit Februar 2012. Der Name für den Blog „Mamschen“ ist von meiner fünfjährigen Tochter entstanden. Ich werde von ihr immer liebevoll Mamschen genannt.