Mein Jahresrückblick 2018

13. Januar 2019

Als bei Barbaras Paradies, das neue Thema für die Blogparade “Jahresrückblick” vorgestellt wurde, habe ich mich total gefreut, da ich solch Jahresrückblicke immer ganz Spannend finde.

Sooooo nun bin langsam in 2019 angekommen, jetzt wird es Zeit das letzte Jahr Revue passieren zu lassen. Das Jahr 2018 war echt mega aufreibend und mit vielen Ängsten gespickt. Das letzte Jahr hat schon sehr spannend angefangen. Die ersten 4 Tage musste ich nach Koblenz um eine Eignungsprüfung zu machen. Das waren 4 Tage mit 8 Stunden lang Dauertests und das mit meiner Prüfungsangst, Puh das war schon echt heftig.

Warum das ganze?

Da muss ich etwas ausholen. Ich war knapp 2 Jahre zuhause, da ich immer wieder Erkältungen übergangen habe. Man kennt es doch, als Mama fängt man einen neuen Job an und da will man gut da stehen, vor allem in der Probezeit. Es kam in der Zeit natürlich vor, das Leni immer wieder Krank wurde. Ich bin der Zeit dann zu Hause, ich konnte es auch mit meinen Gewissen nicht vereinbaren, nicht bei meiner Tochter zu sein, wenn sie Krank ist. Wie dann der Lauf so ist, habe ich mich angesteckt. In der Zeit habe ich zurück gesteckt und bin arbeiten gegangen um nicht negativ aufzufallen. Das war im Nachhinein ein riesen Fehler. Das ganze habe ich 6 Monate lang durchgezogen. In dieser Zeit habe ich es geschafft, meine Stimmbänder total zu schädigen. Ich hatte Knötchen an den Stimmbändern bekommen, diese sind Gott sei Dank nach langer Logopädie Behandlung und einer 3 Wöchigen Kur, Gott sei Dank weg, aber die Nachwehen sind nach wie vor da.

Während meiner Kur wurde mir gesagt, das ich kein Beruf mehr ausüben darf, bei dem viel Gesprochen wird. Ich habe vorher als Kundenberater gearbeitet (Das hat mir auch sehr viel Spaß gemacht) und gelernt habe ich Zahnarzthelferin. In beide Berufe darf ich bedingt durch meine Stimmprobleme nicht mehr ausüben. Sobald ich lange oder laut Spreche, ist sie weg oder nur noch sehr Leise.

Also kam jetzt die Frage, was mach ich?

Ich habe hierzu viel mit meinen Rehaberater und mit meinen Ärzten gesprochen, eins war klar, das bleibt jetzt so für immer.  Es ist echt nicht so einfach, einen Beruf zu finden, bei dem man nicht so viel Spricht bzw. dem einen auch gefällt. Schnell kam ich zu der Überlegung, Social Media Manager, das klang sehr interessant. Die Deutsche Rentenversicherung, genehmigt einem so eine Umschulung nicht einfach so. Man muss dazu in eine Maßnahme, bei der getestet wird, ob man überhaupt dazu in der Lage ist, solch ein Beruf  auszuüben. Während dieser 4 Tage durfte ich auch in den Beruf des Mediengestalters reinschnuppern, es hatte mir echt gut gefallen. Die unterschiedlichen Aufgaben, etwas kreatives zu machen, das fand ich einfach klasse. Ich wurde ja auch auf den Beruf getestet und habe hier gut abgeschnitten.

Nach den Prüfungen kam die bittere Realität…

Die Prüfungen waren geschafft und ich habe das Go von meinen Rehaberater bekommen, also ging es los Bewerbungen schreiben. Eigentlich, war es für den potientiellen Arbeitgeber total klasse, eine Arbeitskraft zu bekommen und nichts dafür zu zahlen. Es wird ja schließlich alles übernommen. Ab dem Zeitpunkt, als ich das Go bekommen habe, ist die Zeit gerannt. In dieser Zeit, stand ich total unter Druck und die Ängste, die in dieser Zeit entstehen, sind auch nicht so ohne.  Da kommen wirklich Versagens und Existenzängste auf einen  zu.

Gott sei Dank, hab dann noch einen tollen Arbeitgeber gefunden, hier ist es total Familiär und ich fühl mich hier das erste mal als Arbeitnehmer absolut ernst genommen und verstanden.

Nicht nur ich hatte letztes Jahr eine große Veränderung….

Auch bei Leni kam eine mega Herausforderung. Die Schule!! Das war total aufregend. Bei uns hat es sich so eingeschlichen, das wir Meilensteine celebrieren, ich finde es wichtig, das sich Leni an vielen Positiven Erinnerungen zurückblicken kann. Vom Schulranzenkauf bis hin zum Einschulungskleid und natürlich darf auch die Schultüte nicht fehlen. Jedes einzelne davon, war für mich total emotional. Ich bin eh total nah am Wasser gebaut.

Unser Papschen hatte bereits im Vorjahr eine Weiterbildung angefangen, auch er musste die Schulbank wieder drücken. Das ist schon ein komisches Gefühl, das wir alle 3 wieder die Schulbank drücken müssen. 

Wir haben in dem Jahr natürlich auch noch die Zeit genossen, außerhalb der Ferien Urlaub zu machen. Wir waren zum einen wieder in Pullmancity in Bayern, diesmal waren wir zum Hexenlauf da, das war echt mega toll, wie in einer anderen Welt. Unseren Sommerurlaub, haben wir wieder in unserem Lieblingshotel auf Mallorca gemacht. Das erste halbe Jahr ging so schnell rum und so schnell kam die Einschulung von mir und von Leni. Leni war etwas sauer, das ich ein Tag vor Ihr eingeschult werde (grins).

Seit dem 6.8 bzw. 7.8 hat sich unser Leben total verändert. Jetzt sitzen Leni, Papschen und ich am Wochenende zusammen am Esstisch und lernen. Das ist ein ganz neues Bild, aber irgendwie ist es auch ein tolles Bild, da uns jetzt die nächsten 3 Jahre das gemeinsame lernen verbindet.

Der Rest des Jahres war bei uns dann eher ruhig und mit unserer neuen Wöchentlichen Routine gespickt. In den Herbstferien haben wir noch ein mega tollen Freizeitpark in Holland besucht, dieser sieht uns definitiv wieder. Wobei eine aufregende Zeit war noch, als unser Papschen über seine Vorbereitung für seiner Prüfung war. Eine Berufsbegleitende  Weiterbildung, ist mit einem Kind auch nicht so einfach und das lernen ist hier eine absolute Herausforderung. Diese Herausforderung hat unser Papschen super gemeistert und die Prüfungen erfolgreich bestanden. 

Ich bin allerdings froh, darüber das, dass Jahr 2018 vorüber ist und das neue Jahr mit neuen Herausforderungen beginnt. Ab morgen geht die Schule wieder für uns beide los und Leni ist schon total aufgeregt.

Ich hoffe Euch hat mein kleiner Jahresrückblick gefallen und gemeinsam werden wir ein tolles und aufregendes 2019 erleben.

 

 

9 Kommentare

  1. Janina

    Hallo, ich drücke dir ganz doll die Daumen dass 2019 besser wird als 2018 🙂 Was ist denn Euer Lieblingshotel auf Mallorca? Wir fliegen in drei Wochen auf diese schöne Insel 😉 GlG, Janina

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    • denise

      Wir gehen immmer ins Viva Cala Mesquida Resort and Spa. Das Hotel ist echt Mega toll

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  2. Melanie

    Ach Denise, ich wünsche dir für 2019 vorallem Gesundheit!!
    Ein Job ist nicht alles, und erst recht kein Grund, sich nicht auszukurieren.

    Ich hoffe, dass es Leni in der Schule gefällt und das du mit deiner neuen Berufswahl zufrieden und glücklich bist!

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  3. Charlie

    Tut mir leid, dass du so nachhaltig von einer verschleppten Erkrankung geprägt wurdest! aber wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere und ich finde es wirklich schön zu lesen, wie ihr als Familie den Herausforderungen begegnet. Gemeinsam lernen – sehr harmonisch. So könnt ihr euch optimal unterstützen, herrlich 🙂 Auch ich bin auf meinen Alltag mit Mädchen gespannt, denn Anfang August kam mein Baby Mädchen zur Welt. Für uns wird auch 2019 ein Jahr voller Veränderungen werden!

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  4. Prinz von Moabit

    Vielleicht bin ich schon zu lange aus der Schule raus, aber: Das gemeinsame Lernen am Tisch klingt irgendwie romantisch 🙂
    Ich finde es sehr bewundernswert, dass Du Dich von der Diagnose nicht zu sehr hast “herunterziehen lassen”, sondern gleich nach vorn geschaut hast – und erfolgreich warst. Herzlichen Glückwunsch und von Herzen alles Liebe für die Zukunft!

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  5. Bea

    So ein spannendes Jahr, da schaut man auch mal gerne zurück. Das mit Deiner Stimme ist echt fies, da bin ich ja froh, dass Du noch eine Ausbildung gefunden hast, die zu Dir passt. Ich bin gespannt, was Du da alles lernst und damit dann machen wirst. Eine Powerfrau durch und durch.

    Liebe Grüße, Bea.

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  6. Busymamawio

    Liebe Denise,
    Da hast du ja furchtbar was verschleppt! Habe noch nie davon gehört.
    Mein Mann macht auch seit über einem Jahr eine Umschulung wegen gesundheitlichen Gründen. Ihm hat es die Rentenkasse abgelehnt, das Arbeitsamt zahlt aber.
    Ich finde es richtig klasse, dass du den Schritt mit Kind machst und nicht einfach irgendwo einsteigst. Und jetzt seid ihr beide eben nochmal “Schulkinder” 🙂
    Dir alles Gute ❤️

    Viele Grüße
    Wioleta von http://www.busymama.de

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  7. Sabrina

    Liebe Denise,

    das klingt nach einem echt spannenden Jahr bei euch.
    Ich habt so viel neues Erlebt, angefangen und zieht es gemeinsam durch, das finde ich echt super.
    Vor allem das ihr nun zusammen lernen könnt 🙂
    Außerdem haben wir uns im letzten Jahr kennen gelernt, das war auch super. Vielleicht trifft man sich in diesem Jahr auch nochmal irgendwo.
    Für das Jahr 2019 wünsche ich euch alles gute viele Erfolge auf eurem neuen Weg.

    Liebe Grüße Sabrina

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    • denise

      Oh ja. Das Jahr war auch echt aufregend.
      Das wir uns letztes Jahr kennengelernt haben, fand ich auch total super 🙂
      Hoffe man sieht sich bald mal wieder

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Ich Mamschen

Mein Name ist Denise Drews, ich bin Jahrgang 1987 und komme aus Hainburg. Ich bin seit August 2008 verheiratet und eine leidenschaftliche Mama seit Februar 2012. Der Name für den Blog „Mamschen“ ist von meiner fünfjährigen Tochter entstanden. Ich werde von ihr immer liebevoll Mamschen genannt.