Leni in der Zahnputzschule

13. Februar 2018

Ab dem 6. Geburtstag kommt einiges auf die Kids zu. Es ist nicht nur die Schule, die ein neues Ereignis mit sich zieht. Ab dem 6. Geburtstag, gibt es die Möglichkeit 2 x im Jahr (bzw. alle 6 Monate) beim Zahnarzt eine Zahnputzschule mit zumachen. Ich finde das absolut klasse. Denn wie wir ja wissen, haben die Mamas und Papas ja keine Ahnung, so ist es zumindest bei uns. Leni braucht immer die Ansage eines “Profis”.

Heute möchte ich Euch erzählen, wie unser “erster” Besuch in der Zahnputzschule gelaufen ist. Wir waren schon öfters  beim Zahnarzt, allerdings nur zur Kontrolle. Bei unserer Kontrolle war nie mehr als reinschauen mit dem Spiegel nötig. Ab diesem Jahr ist es aber anders. Leni war schon ganz aufgeregt, was den da jetzt alles auf sie zu kommt.

Was muss ich mitnehmen?

Bei der Zahnputzschule sollten die Kids ihre Zahnbürste und die Zahnpasta mitnehmen. Wir haben 2 Zahnbürsten, eine elektrische und eine normale Handzahnbürste für Kinder ab 6 Jahren. Es ist auch ganz wichtig, das die Zahnbürsten nicht neu mitgenommen werden, da hier die Zahnmedizinische Fachassistentin (in der Abkürzung auch ZMF genannt) an der Zahnbürste bereits erkennen kann, ob es Defizite beim Putzen gibt.

Wie ist der Ablauf?

Der Ablauf ist sehr schön und auch kindgerecht gestaltet. Zuerst nehmen die ZMF und Leni ihre mitgebrachten Zahnbürsten unter die Lupe und anschließend soll Leni ihr zeigen, wie sie immer putzt. Leni war etwas verdutzt und meinte “wie ohne Zahnpasta”

Bei der Handzahnbürste hatte sie nichts zu meckern gehabt, nur bei der elektrischen hat sie Leni erklärt, dass man dort die Zahnbürste nur an den Zahn hält und nicht die Bewegungen macht, wie bei der Handzahnbürste.

Danach wurden Leni die Zähne eingefärbt, bei dem einfärben, sieht man genau, wo noch Defizite beim putzen sind. Anschließend durfte sich Leni ihre (Zum Glück) nicht ganz Lila Zähne im Spiegel betrachten. Das Färbemittel, bleibt nach dem Spülen nur noch an den unsauberen Stellen an den Zähnen haften. Im Anschluss hat sie  Leni noch  die Kai Methode erklärt:

 

Kauflächen

Zuerst werden die Kauflächen geputzt. Dabei wird mit einer hin und her Bewegung geputzt. Am besten man fängt unten an und putzt sich dann weiter nach oben.

Außenflächen

Danach werden die Außenflächen mit kleinen Kreisen geputzt. Damit Ihr auch die Schneidezähne schön putzen könnt, müsst Ihr die Zähne leicht zusammen beißen und dann auch wieder mit kreisenden Bewegungen putzen.

Innenflächen

Die Innenflächen kommen zum Schluss dran.Dabei wird auch wieder von hinten nach vorne geputzt.

 

Jetzt muss der kleine lila Schimmer ja noch weg. Hierfür holt sie die “Zahnpasta” (schön in Pink) heraus und 2 kleine Aufsätze. Der eine Aufsatz ist ein kleiner Gummi Polierer und das andere ist eine kleine Zahnbürste. Der kleine Polierer sah aus wie ein Giraffenkopf, das fand Leni total lustig. Natürlich musste der Polierer und auch die Bürste zuerst an der Hand ausprobiert werden. Nachdem das Lila weg war und die Zähne wieder schön sauber waren, hat die Frau Doktor noch mal hineingeschaut.

Es ist alles Top!

Die bereits herausgeschossenen bleibenden Zähne pflegen wir natürlich besonders und einmal die Woche wird mit Elmex Gelee fluoridiert. Der nächste Zahnarztbesuch lässt aber auch nicht auf sich warten, die bleibenden Backenzähne werden versiegelt. Wenn es soweit ist, werde ich Euch natürlich auch darüber berichten.

In der Bildergalerie, habe ich ein paar Eindrücke vom Zahnarztbesuch.

 

Gehen Eure Kids gerne zum Zahnarzt oder haben sie bereits schlechte Erfahrungen gemacht?

3 Kommentare

  1. Katja

    Das klingt super. In der Zahnputzschule können Kinder bestimmt einiges von den Profis lernen, was sie in Zukunft ja jeden Tag anwenden sollen.

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  2. L❤ebe was ist

    ach wie schön, dass es solche Angebote für Kinder gibt! Zahnpflege ist eben sehr wichtig, dass wissen wir Erwachsene und da ist es super, dass man es den Kindern so früh beibringt – ohne dass sie Angst haben müssen 🙂

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von http://www.liebewasist.com

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  3. Julia & frieda

    Zahnputzschule kenne ich aus der Schule. Zu uns (ich. In ja Lehrerin an einer Grundschule) kommt die sogenannte Zahnfee 🧚‍♀️ die macht das gleiche wie bei euch die Schule ☺️

    Mit Frieda (3) gehen wir zu einem speziellen Kinderzahnarzt. Das ist auch immer aufregend, aber mehr als Kontrolle und Eingewöhnung war da natürlich noch nicht.

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Ich Mamschen

Mein Name ist Denise Drews, ich bin Jahrgang 1987 und komme aus Hainburg. Ich bin seit August 2008 verheiratet und eine leidenschaftliche Mama seit Februar 2012. Der Name für den Blog „Mamschen“ ist von meiner fünfjährigen Tochter entstanden. Ich werde von ihr immer liebevoll Mamschen genannt.